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Presseartikel "Frühe Karriere mit kühlem Kopf",
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Kälteanlagenbauer Christoph Peters steuert das größte Kühlhaus der Türkei von Meerbusch aus

(Von Norbert Stirken)

Wenn im größten Kühlhaus der Türkei eine Tür nicht geschlossen ist, dann erfährt es der Meerbuscher Christoph Peters in seinem neuen Büro in Lank-Latum. Noch ist das allerdings Zukunftsmusik. Das Kühlhaus in der Nähe von Izmir ist noch nicht ganz fertig, und auch der neue Sitz der Firma „Kälte Klima Peters“ im Gewerbegebiet In der Loh befindet sich noch im Rohbau. Aber schon in wenigen Monaten ist diese Vision Realität. 80 % der Störungen im 7500 Quadratmeter großen Kühlhaus behebt der 31-jährige dann via Computer aus einer Entfernung von rund 2900 Kilometern.

In Lank-Latum investiert der Meister für Kälteanlagenbau im Moment gut 650000 Euro auf einem 1800 Quadratmeter großen Grundstück in einen 10 Meter hohen Neubau mit 700 Quadratmeter Lagerfläche, 240 Quadratmeter Büros und 60 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Angefangen hat Peters im Keller seiner Wohnung in Langst-Kierst. Fürs Startkapital hat er seinen Gebrauchtwagen verkauft. Doch schon nach 3 Monaten zählte „bofrost“ zu seinen Kunden. Sein alter Lehrmeister hatte ihn dort ins Spiel gebracht und er die Chance beim Schopf gepackt. Heute ist seine Mannschaft zuständig für mehrere regionale Niederlassungen und Fahrzeuge in Nordrhein-Westfalen.

Mit Sondergenehmigung
16 Fachkräfte schickt Peters, der seine Ausbildung zum Meister im Alter von nur 20 Jahren mit einer Sondergenehmigung des damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau begann, inzwischen auch ins Ausland, um die Wünsche der Kunden zufrieden zu stellen. Vom 1. August an sollen zwei weitere Auszubildende zum Stamm stoßen. In Moskau, Mailand, den Niederlanden, Belgien und Rumänien kümmern sich die Meerbuscher Fachleute schon um Kälte- und Klimatechnik. Zu seinen Referenzen zählt der gebürtige Bösinghovener neben bofrost unter anderem IBM, Bayer, Kerry Gold und Kaufhof. Mit Krupp-Mannesmann hat Peters einen Generalvertrag abgeschlossen. Und für das Modeunternehmen Esprit regelt er bundesweit die Belüftung in allen Filialen. „Wir bedienen aber auch den Metzger oder die Kneipe um die Ecke“, sagte Peters.

„Wir wollen wachsen, der Markt ist da“, zeigt sich der erfolgreiche Jung-Unternehmer optimistisch. Er arbeite in einem Zukunftsberuf, der gleich vier Ausbildungen in einer vereine: die des Elektrikers, Schaltanlagenbauers, Installateurs und Klempners.

Software selbst entwickelt
Die Auftragslage sei sehr gut. „Ich bin zu bis oben hin“, sagt Peters, der sich neben Bau und Unterhalt von Kälteanlagen auch dem Energie-Management verschrieben hat. Die Software zur Regulierung des Stromverbrauchs zum Beispiel in dem türkischen Kühlhaus bei Izmir hat der in Strümp lebende Vater, dem schon bald sein Bruder Daniel als Meister im Büro zur Seite steht, selbst programmiert.

Der international tätige Kälteanlagenbauer Christoph Peters baut im Gewerbegebiet In der Loh seinen neuen Firmensitz. Christoph Peters investiert in seine neue Firmenzentrale rund 650000 Euro.

 

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